Sprachreise nach Malaga

18. 10. 15

Die Sprachreise der Spanisch-Schüler des Gymnasiums führte in diesem Jahr in die geschichtsträchtige Metropole Malaga.

Dabei war die Flugreise geprägt von „Pleiten,Pech und Pannen“: gefühlt kilometerlangen Warteschlangen in Tegel, einem Schüler ohne Dokumente, fehlenden Koffern bei der Landung…….

All das konnte aber die Stimmung nicht trüben. Hier einige Höhepunkte:
Spanien empfing uns mit wahrhaft hochsommerlichen Temperaturen. Der quirlige Badeort Torremolinos war Standort und Ausgangspunkt aller Unternehmungen.
So wurde uns am Dienstag zunächst eine sehr interessante und kundige Stadtführung (in zwei Gruppen) durch Malaga geboten – mit dem Fokus auf bedeutende Sehenswürdigkeiten, historische Besonderheiten, vielfältige Details und persönlichen Tipps, wie sich die Stadt später selbst am besten erkunden lässt.
Den Schwerpunkt des Nachmittags bildete die Festungsanlage Alcazaba, die sich hoch über die Stadt erhebt und einen tollen Blick über Malaga und den neu gestalteten Hafen gewährte. Der maurische Baustil mit Brunnen, Wasserbecken, Torbögen, Nischen und die Pflanzenpracht versetzten die Besucher in die wunderbare Atmosphäre einer anderen Zeit und Kultur. Hier präsentierten auch die ersten Schüler ihre kleinen „Vorträge“ zu ausgewählten Details der Besichtigung, was in den nächsten Tagen konsequent fortgesetzt wurde.
Der Mittwoch war dann bestimmt durch einen Tagesausflug ins Landesinnere, nach Cordoba –  mit gewöhnungsbedürftigen 40 Grad in der Mittagshitze.
Führung und Besichtigung galten einem der beeindruckendsten Bauwerken der Welt. Die imposante Mezquita, die jährlich hunderttausende Touristen anzieht, vereint auf einmalige Weise zahlreiche Stilrichtungen sowie religiöse Elemente des Islam und  der chritlichen Kultur. Besondere Wirkung in diesem gigantischen Bauwerk erzielen die 856 kunstvollen Säulen. Danach war Zeit für einen Spaziergang durch die verwinkelten, belebten und geschmückten Gassen der Altstadt.
Der Donnerstag war dann wieder dem attraktiven Zentrum Malagas gewidmet.
Eine eindrucksvolle Einführung in die Kunst Picassos und in die künstlerischen Phasen seinen Werkes gab es im Picasso – Museum. Gut nachvollziehbare Erläuterungen per Audioguide erleichterten das Verständnis seiner Kunst.  Die  Geburtsstadt Picassos hat dem Künstler  mit etwa 200 Exponaten eine würdige  Bühne geschaffen. Die Stierkampfarena, die noch auf dem Programm stand, war leider nicht zugänglich.
Insgesamt gab es für aufgeschlossene, neugierige, weltoffene Schüler unzählige Möglichkeiten, Land und Leute, Kultur und Kunst, Spezialitäten der Küche, Alltagsgewohnheiten der Spanier, modernes Geschäftsleben etc. kennenzulernen.

Dafür ein besonderer Dank an Frau Weger, die all dies geplant und vorbereitet hat.